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Privatbriefe-djk

Privatbriefe aus dem Dreißigjährigen Krieg – Fokus Westfalen

Über das Projekt

Das im Januar 2025 am IStG gestartete Forschungs- und Editionsprojekt „Privatbriefe aus dem Dreißigjährigen Krieg – Fokus Westfalen“ erschließt, transkribiert und ediert Briefe zwischen Verwandten und Bekannten jenseits amtlicher und geschäftlicher Korrespondenzen aus westfälischen Archiven. Das von der LWL-Kulturstiftung geförderte Projektvorhaben leistet damit Pionierarbeit: Denn bislang wurde in der Forschung der Alltag im Dreißigjährigen Krieg vor allem anhand von Selbstzeugnissen wie Tagebüchern und Chroniken untersucht. Privatbriefe ermöglichen jedoch einen vergleichsweise unverstellten Blick auf den Alltag der Schreiber*innen, da sie weniger von retrospektiven Blickwinkeln und narrativen Spanungsbögen geprägt sind. Das Projekt verfolgt dabei die Fragen, inwiefern die Verfasser*innen das Kriegsgeschehen in ihren Briefen generell thematisierten, welche kriegsbedingten Ereignisse, Aspekte oder Phänomene sie in besonderer Weise herausstellten und wie diese ihren Alltag prägten.